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Wie du die Leckerliesuche am besten nutzt

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Wie du die Leckerliesuche am besten nutzt

Das Suchen nach Futter ist für die Hunde eine angeborene Leidenschaft und deshalb ist die Leckerliesuche sehr gut geeignet um Hunde geistig auszulasten und ihre grauen Zellen anzustrengen. Der Kreativität des Menschen und somit auch des Spaßes für die Hunde sind keine Grenzen gesetzt.

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    Die Leckerliesuche ist eine tolle Beschäftigung für einzelne Hunde und für die Hundegruppe.

Vorbereitung

Natürlich kann man für die Leckerliesuche auch normales Trockenfutter verwenden, allerdings riecht dieses nicht sehr stark. Daher mische ich selbstgebackene Hundeleckerlies von unseren Backmatten sehr häufig mit Hühnchen, Käse, Wurst und Ähnlichem. Der zweite Teil sollte stark riechend sein und kann ruhig etwas bröselig sein. Die Stückchen sollten sehr klein geschnitten werden, können ruhig faserig sein. Die Mischung am Besten in einen Zippa-Beutel gut vermischen und einige Stunden ziehen lassen.

Alternativ zu den selbstgebackenen Leckerlies kann man Trockenfutter oder Leckerlies verwenden. Durch diese Mischung, die eben leicht bröselig ist, sind die Hunde sehr gut und lange beschäftigt.

Den Hund an die Leckerliesuche langsam heranführen

Hat der Hund noch nie Erfahrung mit der Leckerliesuche gemacht, dann muss man ihn natürlich langsam heranführen. Um in unseren heutigen Zeit das Fressen von Giftködern zu vermeiden, am besten von Anfang an „Such“ oder „Such Futter“ dazu sagen. So weiß der Hund, dass er immer nur auf das Signal hin mit der Suche starten soll.

Anfangs kann man durchaus größere Leckerlies verwenden, die gut riechen. Frikadelle, Leberkäse, getrocknete Lunge oder gedörrtes Fleisch bieten sich an. Um gleich ein wenig Training einfließen zu lassen, lässt man den Hund sitzen und warten, verteilt drei bis fünf von den größeren Leckerlies auf einer Wiese (eher mit kurzem Gras), geht zum Hund zurück und schickt ihn mit „Such“ auf die Suche nach seinen Leckerlies. Die Hunde verstehen das sehr schnell und sind mit Feuer und Flamme bei der Sache.

Verschiedene Varianten der Leckerliesuche

Es gibt viele, verschiedene Varianten um den Hunden Leckerlies zu verstecken. Man kann dazu verschiedene Utensilien wie eine Schleppleine oder Leine verwenden, Kegel und Stangen, aber auch Unterholz um die Leckerliesuche interessanter und durchaus auch schwieriger zu gestalten für die Hunde. Gestapeltes Holz kann genutzt werden, um Leckerlies an die Ränder zu legen, so dass der Hund daran hochspringen muss.

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Der Leckerliebaum ist sehr beliebt bei den Hunden

Unser Liebling: Der Leckerliebaum

Der Leckerliebaum oder das Baumspiel ist bei meinen Hunden sehr beliebt. Dabei werden Leckerlies und Käse, Leberwurst eignet sich ebenfalls, in die Runde gesteckt und die Hunde dürfen sich das Futter rausfimmeln.

Neben Bäumen, kann man auch Wienerwürstchen beispielsweise an dünne Äste hängen. Auch Frolic eignen sich sehr gut dafür.

Neben der Höhe kann man auch die Erde nutzen und Leckerlies verbuddeln. Der Hund kann diese dann ausbuddeln. Das ist besonders beliebt, wenn es sandig ist und der Hund gern buddelt.

Immer wieder neue Ideen umsetzen

Neben der Form des Futters, welches du für die Leckerliesuche verwendest, kannst du also auch die Art und Weise verändern.

So bieten sich 1001 Möglichkeiten um Hunde artgerecht zu beschäftigen und auszulasten. Auch als Alternativverhalten lässt sich die Leckerliesuche anwenden, wenn die Hunde beispielsweise auf Menschen oder Hunde reagieren, kann man ein Stückchen zur Seite gehen und den Hunden eine Leckerliesuche anbieten bis der Mensch oder Hund vorbei ist. So kann man sich Stück für Stück vorarbeiten.

Die Leckerliesuche und die Hundegruppe

Hat man nicht nur einen Hund, sondern eine Hundegruppe, dann kann man natürlich auch eine Leckerliesuche mit den Hunden machen. Dabei sind für mich einige Punkte wichtig:

  1. Verwende die Leckerliesuche weniger als Sonntagsbeschäftigung, sondern regelmäßig. So sind es deine Hunde gewöhnt gemeinsam nach Leckerlies zu suchen. Es muss für deine Hunde ganz normal sein gemeinsam ihr Futter zu erarbeiten.
  2. Trainiere Ressourcenverteidigung und sorge am besten vor. Warte nicht darauf, dass ein Hund seine Leckerlies verteidigt, sondern trainiere von Anfang an erwünschtes Verhalten. Knurrt ein Hund einen anderen Hund an Leckerlies weg, dann verzichte nicht auf die Futtersuche, sondern trainiere es mit deinem Hund. Das ist der bessere Weg.
  3. Trainiere Ansprechbarkeit eines jeden einzelnen Hundes während der Futtersuche und spreche immer wieder einen Hund an, damit die Hunde lernen, dass sie auch rausgerufen werden. Belohne das mit einer kleinen Futtersuche etwas abseits. So sind deine Hunde immer kopfmäßig bei dir und du kannst ganz einfach etwas Distanz schaffen, wenn es deine Hunde benötigen.

Hier noch ein schönes Video von mir und einer kleinen Hundegruppe:

Wir freuen uns, wenn ihr Fotos und / oder Videos postet von euren Hunden, kommentiert und mehr Ideen liefert. Wir lieben die Leckerliesuche und ich hoffe, ihr auch!

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