Sanny’s Podcast – Folge 19: Wie du Frustration bei deinem Hund mindern kannst

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Wie du Frustration bei deinem Hund mindern kannst

In der letzten Podcast Folge „Frustration beim Hund“ hatten wir über Frustration gesprochen und nun erklären wir dir, wie du die Frustration bei deinem Hund mindern kannst. Dies ist ein sehr wichtiges Thema bei der Hundeerziehung. Wir haben diese Podcastfolge in sieben Bereiche unterteilt:

Bewegungseinschränkung führt zu Frustration

Du solltest deinem Hund immer genügend Bewegung verschaffen. Laste ihn seinem Alter entsprechend aus. Versuche Zeiten zu schaffen, in denen dein Hund ohne Leine laufen kann. So kannst du Frustration bei deinem Hund mindern.

Bedürfnisse des Hundes

Hast du dir schon einmal Gedanken über die Bedürfnisse deines Hundes gemacht? Das solltest du, denn auch damit kannst du die Frustration deines Hundes mindern. Es ist entscheidend, dass du auf die Bedürfnisse eingehst und deinen Hund nach seinem Typus beschäftigst.

Spielen zwischen Mensch und Hund

Das Spiel mit deinem Hund stärkt die Bindung und lastet deinen Hund geistig und körperlich aus. Ihr könnt so richtig die Sau raus lassen bei eurer Spielparty und damit kannst du Frustration sehr stark mindern. Damit geht es deinem Hund besser. Nach eurem Spiel solltet ihr gemeinsam runterfahren und Entspannung genießen.

Achte auf deine Körpersprache, setze dich hin und drehe dich vom Hund weg. Bewege dich deeskalierend und deinem Hund geht es besser.

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Mehrhundehaltung

Die Mehrhundehaltung kann deinen Hund sehr stark frustrieren. Das passiert, wenn ein Hund den anderen Hund viel einschränkt und die Hunde sich generell sehr viel zusammenreißen müssen. Achte darauf, dass deine Hunde gut harmonisieren und du Konflikte frühzeitig erkennst und darauf eingehst. Verstärke deine Hunde für gutes Verhalten und achte unbedingt darauf, dass keiner der Hunde eingeschränkt wird.

Interessenskonflikte zwischen Hund und Mensch

Dein Hund will jagen, du hältst die Leine kurz? Kann ich sehr gut nachvollziehen, ist aber total frustrierend für deinen Hund. Dein Hund will das, du willst etwas Anderes. So entstehen Interessenkonflikte und das ist frustrierend für deinen Hund, wenn er niemals das tun darf, was er mag. Indem du mit ihm arbeitest, auf Kooperation setzt und mit seinen Interessen arbeitest, senkst du die Frustration.

Negative Strafe

Bei der negativen Strafe wird dem Hund etwas entzogen oder vorenthalten, was er gerne haben möchte. Das ist natürlich krass frustrierend für deinen Liebling. Verzichte also möglichst auf negative Verstärkung. Kündige sie im Zweifelsfalle an, damit dein Hund sich darauf einstellen kann.

Shaping

Beim Shaping ist Frustration erwünscht. Damit es nicht zu viel wird, brauchst du als Trainer gute Fähigkeiten. Überlege dir genügend Zwischenschritte, damit dein Hund nicht zu stark frustriert ist. Du musst ihn ein wenig frustrieren beim Shaping, damit du voran kommst.

Umgerichtete Aggression

Zum Ende der Folge sprechen wir auch das Thema der umgerichteten oder umgelenkten Aggression an, denn auch dieses Thema hängt mit Frustration zusammen.

Viel Spaß beim Hören!

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