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Hundebetreuung im April 2017

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Hundebetreuung in April 2017

Ab sofort geben wir dir eine kleine, monatliche Übersicht über die Hundebetreuung. Wir sind für dich in Nürnberg und Fürth unterwegs.

Hier findest du eine Auswahl an Fotos von unseren betreuten Hunden:

Gerne nehmen wir auch deinen Hund in unsere Hundebetreuung auf.

 

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Hundesitter sein und schwierige Hunde haben

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Kann man Hundesitter sein und schwierige Hunde haben?

Hast du dich schon einmal gefragt, wie es funktioniert, wenn man Hundesitter ist und schwierige Hunde hat? Oder ob man sich als Hundesitter selbstständig machen kann, auch, wenn die eigenen Hunde doch nicht immer so unproblematisch sind?

Diese Frage musst du dir selbst beantworten. Ich möchte dir heute als Beispiel einen Menschen mit zwei Hunden vorstellen. Ihr Name ist Jenny Hopfe, sie wohnt in Leipzig und hat dort ihren Dogwalking Service „LabCols Inside“

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Jenny mit Balou und Socke

Wie habe ich Jenny kennengelernt?

Ich war 2014 auf einem Seminar bei Dr. Ute Blaschke-Berhold und sie saß vor mir. Ich muss ja gestehen, ich fand sie erstmal komisch, allerdings finden mich wahrscheinlich auch manche Menschen erst einmal irgendwie komisch 😉

Und dann hat Jenny dieses Video von ihren zwei eigenen Hunden Balou und Socke gezeigt. Das Thema des Seminars war „Hündische Konflikte“ und ich dachte nur „Oh Gott, warum markert sie nicht?“ Später hab ich erfahren: War Jennys erstes Seminar und sie kannte das Markersignal einfach vorher noch nicht …

Jenny kenne ich nun schon seit über zwei Jahren, sie hat sich anschließend für meine Dogwalker Ausbildung 2015 angemeldet und wir haben eine tolle Zeit gemeinsam erlebt.

Zwei Wurfbrüder mit ihren Problemen

Ich muss ja gestehen: Anfangs konnte ich Balou und Socke nicht gut auseinander halten. Mittlerweile geht es gut. Mit diesem Beitrag möchte ich euch einerseits zeigen, dass wir

a) Während der Dogwalker Ausbildung auch sehr intensiv mit den eigenen Hunden von euch arbeiten. Dies ist natürlich abhängig von euren Hunden.

b) Es durchaus möglich ist, sich als Hundesitter selbstständig zu machen und schwierige Hunde Zuhause zu haben. Natürlich brauchst du dafür gute Nerven und du solltest vielleicht keine anderen Hobbys haben 😉

c) Jedem Hund eine Chance geben müssen! Gebt niemals auf, denn das haben Jenny, Balou und Socke auch nicht. Sie arbeiten hart an ihren Problemen und rocken Leipzig.

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Jenny mit Balou und Socke

Schäferhund Mischling Balou

Balou ist ein Schäferhund-Labrador-Mischling, kastriert und 2010 geboren.

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Balou

Folgende Probleme hat Balou mitgebracht:

  • Durchstarten bei Auftauchen eines fremden Hundes am Horizont
  • Schnelle, frontale Annäherung zu fremden Hunden mit Rempeln, Aggressionsverhalten
  • Jagdverhalten

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Socke

Folgende Probleme hat Socke mitgebracht:

  • Generell keine langsame Eskalation, sondern ohne Frühwarnzeichen Schnappen und Beißen (Hunde)
  • Aggressionsverhalten gegenüber unkastrierten Rüden
  • Ressourcenverteidigung gegenüber Hunden
  • Verbellen und Stellen von Menschen, Radfahrern, Joggern und Kindern

Kurze Liste? Als Hundesitter ist das ein ordentliches Paket

Als „einfach nur Hundesitter“ scheint das nur eine kleine Liste zu sein. Als Hundesitter sind diese Probleme eben genau die, die man eigentlich mit seinem eigenen Hund nicht haben möchte, denn man betreut ja andere Hunde, die häufig auch noch ihr Päckchen zu tragen haben und irgendwie kann es ganz schön anstrengend werden, wenn dann der eigene Hund ebenfalls nicht ganz problemlos ist. Aber deshalb nicht gründen? Nicht selbstständig machen als Hundesitter? Niemals!

Wie geht man ran?

Das Training über positive Verstärkung bietet sehr viele Möglichkeiten. Zuerst einmal muss eine Bestandsaufnahme gemacht werden, auch, wenn man dies gar nicht unbedingt möchte:

1.) Welche Probleme hat mein Hund?

2.) Wie sieht das Problemverhalten aus? 

3.) Welche auslösenden Faktoren („Antezedenzien“) gibt es?

4.) Auf welche Auslöser reagiert dein Hund?

Am besten wird das Problemverhalten gefilmt und dann an Hand von Filmmaterial beschrieben um eine vorschnelle Interpretation zu verhindern.

Damit dieser Überblick auch wirklich klappt, würde ich immer zum Aufschreiben tendieren. Auch eine Mind Map kann helfen um einen guten Überblick zu bekommen.

Das Training, wenn man Hundesitter ist

Die Werkzeuge sind die Gleichen: Wir trainieren über Zeigen und Benennen, trainieren mit unseren eigenen Hunden Alternativverhalten, bearbeiten auslösende Faktoren wie Gesundheit, Stress etc. und trainieren wahrscheinlich einfach doppelt und dreifach so intensiv wie „normale“ Hundehalter. Und irgendwann macht es dann beim Hund „Click“ und die Erfolge sind sichtbar!

Dogwalker Coaching und die Arbeit mit den eigenen Hunden

Arbeitet man schon als Dogwalker bzw. Hundesitter, dann benötigt man nicht unbedingt die totalen Grundlagen. So war es mit Jenny. Sie war schon sehr weit mit ihrer Arbeit und daher haben wir uns beim Coaching sehr stark um ihre eigenen Hunde gekümmert. Dabei war erwünschtes Verhalten natürlich sehr wichtig auf Seiten der Hunde. Als Zweites möchte ich auch das Selbstvertrauen stärken und ich denke, das haben wir Beides sehr gut hinbekommen.

Erstbegegnung in der Hundegruppe zwischen Socke, meiner Hundegruppe und Nemo im speziellen

Wir haben die Erstbegegnung zwischen Socke, Nemo und meiner Hundegruppe langsam gestaltet und mit viel Ruhe. Unkastrierte Rüden sind mit unter ein Problem.

Erstbegegnung zwischen Socke und Dusty

In diesem Video seht ihr die Erstbegegnung zwischen Socke und Golden Retriever Dusty. Da Dusty ein großer und intakter Rüde ist, war es für Socke besonders schwierig.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Ich kann euch hier keinen detaillierten Trainingsplan aufstellen. Denn 1. jeder Hund ist individuell und 2. würde das doch ein klein wenig den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen. Ich möchte euch folgende Punkte ans Herz legen:

  1. Eignet euch Wissen an über Hunde und ihre Körpersprache, denn dadurch werden eure Fähigkeiten verbessert und euer Training deutlich präziser und ihr seht viel, viel mehr Verhalten, welches ihr dann eben auch verstärken könnt
  2. Fangt einfach an, traut euch raus und geht es an. Ein guter Mischmasch aus vielen und wenig Reizen bzw. Auslösern ist zu empfehlen. Habt ihr keine Begegnungen, könnt ihr auch nicht an Auslösern arbeiten. Wenn euch die Knie bei dem Gedanken schon schlottern, dann fangt mit Trockenübungen an. So wie man trocken die ersten Schwimmversuche macht, so kann man auch trocken Begegnungen üben.
  3. Sichert euren Hund ab. Socke trägt Maulkorb, weil es einfach sicherer ist. Kurzführer und Schleppleinen sind ebenfalls zu empfehlen. Verwendet anfangs meinetwegen eine kurze Leine. Eine gute Absicherung des Hundes ist die halbe Miete.
  4. Sucht euch jemanden, der euch anleitet und euch Mut zusprecht, wenn ihr es braucht. Und es ist egal, ob es eine Dogwalker Ausbildung ist oder ein/e Hundetrainer/in bei euch vor Ort.

Socke zeigt einen fremden Menschen an

Auf diesem Video seht ihr, was Socke gelernt hat. Fremde Menschen kommen? Ab zu Frauchen – sie hilft. Wäre da nicht dieser unüberwindbare Graben …

Socke wird trainiert

Runterfahren am Spielzeug ist eine wichtige Erfahrung für einen Hund. Und dies hat Socke hier gelernt und dabei seine eigene Strategie gefunden.

Ressourcenverteidigung in der Hundegruppe wird trainiert

Ein Hund, der Futter / Leckerlies verteidigt, soll in einer Hundegruppe mitlaufen? Ja, denn man kann es trainieren und das noch richtig, richtig gut.

Und dann sieht es irgendwann so aus: Ohne Maulkorb, ohne Schleppleine – auf einmal wird der Hund problemlos

Ich könnte dieses doch lange Video von Jenny schneiden, tu ich aber nicht. Dieses Video stamm von April 2017 und zeigt ihre Hundegruppe mit ihren zwei eigenen Hunden Balou und Socke beim „Einfach Hund sein dürfen“. Jennys Kommentar war übrigens dazu: „Früher hätte ich mich nicht getraut beide Hunde mitzunehmen und dann noch so problemlos, dass ich sie nicht mal merke.“

Socke ist der mit dem gelben Kurzführer, Balou der Andere 😉 Genießt die fünf Minuten Hundevideo.

Wir stellen also fest: Hundesitter sein und schwierige Hunden haben geht sehr gut solange man immer dran bleibt beim Training

Hundesitter werden und schwierige/n Hund/e haben, geht ebenfalls. Denn damit bekommst du sogar noch Unterstützung bei der Erarbeitung von deinem Alltag. Meine Dogwalker Ausbildung startet am 20.06.2017 zum 5. Mal und du kannst dich anmelden und deinen Traum auch mit einem schwierigen Hund verwirklichen und Dogwalker werden.

Wir freuen uns über einen Kommentar!

 

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Hundekekse backen mit Backmatten für Hunde

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Hast du Backmatten für Hunde schon entdeckt?

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Backmatten kann man sehr gut für Hundeleckerlies umfunktionieren.

Mit den Backmatten kannst du wunderbar Hundekekse backen und das ist noch super einfach. Eigentlich wurden die Backmatten für andere Dinge entwickelt, das Fett soll abtropfen können. Für unsere Hunde sind die Backmatten allerdings auch geeignet und so kannst du ganz, ganz viele Hundeleckerlies backen.

Wo bekomme ich die Backmatte für Hunde her?

Es gibt natürlich keine speziellen Backmatten für Hunde. Am besten schaust du bei Amazon vorbei und gibst in die Suche „Backmatte“ ein. Du findest verschiedene Modelle, such dir die Backmatte oder Backmatten aus, die dir am besten gefallen. Bist du Hundehalter reichen dir ein oder zwei Backmatten aus. Für Hundesitter empfehlen wir vier bis acht Backmatten.

Backmatten für Hundesitter?

Backmatten eignen sich sehr gut um die Hundeleckerlies für deine Kundenhunde selbst herzustellen. Das ist grandios, denn viele Hunde haben Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten. Du kannst getreidefrei und mit Fisch oder Kartoffel backen. Es bleiben keine Wünsche offen und sogar Hunde mit Ausschlussdiät können Leckerlies bekommen. Dann verwendest du eben Kartoffel und Pferd beispielsweise. Eine Backmatte stellt für dich ca. 250 kleine Leckerlies her. Somit kannst du in kürzester Zeit viele, viele Leckerlies herstellen. Das ist Perfekt für Hundesitter!

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Zwei Backmatten für Hunde warten darauf, dass sie in den Backofen kommen.

Rezepte

Wir haben dir zwei Rezepte kreiert und freuen uns, wenn ihr in den Kommentaren eure Rezeptideen schreibt.

Leber-Bananen-Leckerlies

200g grob geschnittene Leber in 500ml Wasser kochen, abkühlen lassen und pürieren
5 Bananen zu Muß pürieren
4 – 6 EL gemahlene / geschrottete Leinsamen in Wasser quellen lassen (ca. 30 Minuten)
2 EL Pflanzenöl
200g Mehl (nach Verträglichkeit)
100g feine Haferflocken (alternativ Hirseflocken)

Wenn der Teig zu dick ist, dann etwas Wasser hinzufügen. Ist der Teig zu dünn, noch etwas Mehl hinzufügen.

Herz-Möhrchen-Kekse

200g grob geschnittenes Herz in 600ml bis 650ml Wasser kochen, abkühlen lassen und pürieren
2 Bio-Karotten fein gerieben
400g gekochte Kartoffeln (verstampfen)
4 – 6 EL Kichererbsenmehl
2 EL Pflanzenöl
100g Speisestärke (alternativ Mehl)
nach Belieben: Kräuter wie Petersilie, Knoblauch, Pfefferminze

Wenn der Teig zu dick ist, dann etwas Wasser hinzufügen. Ist der Teig zu dünn, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Teig auf die Backmatte(n) verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C bei Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen lassen und dann auskühlen. Die Backzeit ist abhängig davon, wie weich oder fest die Leckerlies sein sollen.

Weitere Backmatten Rezepte:

2 Eier
eine kleine Dose Thunfisch
ein EL Kokosöl
etwas Kokosraspel
Dinkelmehl
einem Schuss Wasser gebacken


100g gekochte Möhre
50g Birne
100g Joghurt
100g Dinkelmehl
50g Buchweizenflocken
50g Leberwurst
2 Eier
Etwas Wasser

Alles miteinander vermixen und ca. 20 Minuten stehen lassen.

30 Minuten bei 160° backen und dann noch einmal 10 Minuten bei 170° und die Kekse im abkühlenden Backofen lassen.


75g Parmesan
3 Eier
1 EL Quark
bisschen Reis- oder Kartoffelmehl bei Bedarf

Backen für den Hund

Und los geht’s! Einfach und toll. Hier findest du nun noch ein paar Fotos von unseren Backmatten und den verschiedenen Leckerlies:

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Sanny’s Dogwalker Ausbildung: Folge 1: Gründe für die Selbstständigkeit

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Gründe für die Selbstständigkeit

Voller Stolz präsentieren wir dir heute nun endlich Folge 1 von dem neuen Podcast „Sanny’s Dogwalker Podcast“. Dieser Podcast ist ganz speziell für Hundesitter, Dogwalker und Hundepensionsbetreiber.

In unserer Premierenfolge sprechen wir über die Gründe für die Selbstständigkeit als Hundesitter oder Dogwalker.

Sanny’s Dogwalker Podcast – Jetzt anhören!

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und du kannst deinen Traum sofort wahr machen mit Sanny’s Dogwalker Ausbildung. Die onlinebasierte Ausbildung für alle, die sich gern als Hundesitter oder Dogwalker selbstständig machen möchten.

Die Gründe für die Selbstständigkeit sind vielfältig

Die Gründe für die Selbstständigkeit als Hundesitter und Dogwalker können sehr vielfältig sein. Meist treiben die Menschen Freiheit, ein langweiliger Job und die Liebe zum Hund. Ohne Ausbildung sollte man keine Hundegruppe führen, denn es kann zu verschiedenen Problemen kommen.

Sanny’s Dogwalker Ausbildung

hilft dir beim Schritt in die Selbstständigkeit und auch beim Ausbau deines Unternehmens. Deine Hundegruppe kannst du mit unserer Hilfe souverän führen, so dass deine Hunde immer sofort hören.

Deine Hundesitter bei Sanny’s Dogwalker Podcast

Anne Rosengrün arbeitet seit 2006 hauptberuflich mit Hunden. Sie hat sehr viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Hunden. Ihr erstes Buch erschien 2016 „Eins, zwei, drei … ganz viele: Mehrhundehaltung über positive Bestärkung“. Seit 2014 gibt es Sanny’s Dogwalker Ausbildung. Neben Hundebetreuung gibt Anne Seminare, Webinare und natürlich auch Hundetraining.

Erik Hammer ist seit 2016 hauptberuflich selbstständig mit Hundebetreuung und Hundetraining. Er absolvierte Sanny’s Dogwalker Ausbildung in der ersten Gruppe 2014 und hat sich seither ganz und gar dem Hundethema verschrieben. Mit seiner eigenen Hündin Makeba lernt und arbeitet er jeden Tag aufs Neue.

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Spielsignale bei Hunden erkennen

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Spielsignale bei Hunden

Spielende Hunde zu beobachten und einzugreifen, wenn es notwendig ist oder eben nicht, ist ein schwieriges Thema. Daher widme ich mich heute nicht zum ersten Mal einem Teilbereich von spielenden Hunden: Die Spielsignale bei Hunden.

Welche Spielsignale bei Hunden gibt es?

Das bekannteste Spielsignal ist der Play Bow, die Vorderkörpertiefstellung mit breit auseinander gehenden Vorderbeinen des Hundes. Wenn du diese Streckung des Oberkörpers bei deinem Hund siehst, achte auf einen ganz wichtigen Punkt:

Wie weit auseinander sind die Vorderbeine deines Hundes?

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Bei der Briard Hündin Berta ist der Play Bow auch im Liegen gut zu erkennen. Ihre Vorderpfoten sind weit geöffnet.

Sind die Vorderbeine eher eng beieinander und parallel, ist dieses vermeintliche Spielzeichen eher ein Konfliktzeichen. Dein Hund signalisiert dem anderen Hund (und dir) damit, dass er sich nicht wohl fühlt und ihm irgendwas unangenehm ist.

Sind die Vorderpfoten weit auseinander und schauen einladend aus, ist es ein echter Play Bow und somit ein echtes Spielzeichen. Bist du dir unsicher, kann ich dir empfehlen, regelmäßig Fotos und Videos deines Hundes zu machen. So lernst du, die Signale deines Hundes besser einzuschätzen.

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Auch hier ist bei der Briard Hündin Berta eine deutliche Vorderkörpertiefstellung „Play Bow“ zu sehen.

Wie sind die Hunde zueinander ausgerichtet?

Hunde beim Spielen zu beobachten, macht mir persönlich sehr viel Spaß. Neben dem Play Bow kann man sich auch die Ausrichtung der Hunde anschauen. Dies sagt sehr viel darüber aus, ob es sich um ein Spiel handelt, ob der Hund sich bedroht fühlt oder ob beispielsweise Zerrspiele eher sich um die eigentliche Ressource handeln und es somit Ressourcenverteidigung ist.

Schauen wir uns dazu das obere Foto mit der Briard Hündin Berta und dem Golden Retriever Dusty noch einmal an. Im ersten Moment würde man sagen, dass die Hunde frontal ausgerichtet sind. Guckt man genauer hin, sieht man, dass Dusty kurvig ist und sich im Bogen annähert. Auch stehen die Hunde versetzt zueinander.

Hunde an Ressourcen immer beobachten

Spielen Hunde mit Spielzeug oder mit einem Stock sollte man das Geschehen immer genau beobachten. Generell sollten spielende Hunde immer genau beobachtet werden.

An Ressourcen kann es schnell zu Auseinandersetzungen zwischen den Hunden kommen. Um dies zu sehen und dann zu verhindern, ist die Ausrichtung der Hunde ein wichtiger Punkt.

Je frontaler sich die Hunde gegenüber stehen, umso eher ist es Ressourcenverteidigung und damit wird Aggressionsverhalten wahrscheinlich.

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Zwei Hunde an einem Zergel. Die Hunde stehen sich frontal gegenüber, dabei sind die Köpfe und somit auch der Blick abgewandt.

Je häufiger die Hunde nebeneinander und damit parallel zueinander sind, umso eher ist es Spiel und die Hunde sind harmonisch miteinander.

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Gleiche Hunde und gleiches Spielzeug. Diesmal befinden sich die Hunde parallel zueinander.

Natürlich gilt immer „Kontext beachten“! Diese kleine Regel wird dir helfen um Spiel oder Ressourcenverteidigung / Aggression schneller einschätzen zu können.

Videos zu diesem Thema

Nun zeige ich dir ein paar verschiedene Videos zu dem Thema Ausrichtung von Hunden. Diese sind alle in meiner Hundegruppe aufgenommen:


In diesem Video seht ihr Silver und Dusty wie sie um einen Stock zergeln. Ausrichtung der Hunde ist frontal. Nach dem Auseinanderbrechen des Stockes interessieren sich die zwei Hunde nicht mehr füreinander -> Dies ist eher Ressourcenverteidigung als Spiel.


Etwas längere Videosequenz mit verschiedenen Spielsequenzen. Das Spiel der Labradore mit dem Fußball ist schön zu beobachten. Die Hunde richten sich immer wieder parallel aus. Man kann davon ausgehen, dass es Spiel ist. Auch spricht die Länge der Interaktion für Spiel.


Ein Rennspiel zwischen Nemo und Jess. Dabei befinden sich die Hunde die ganze Zeit parallel und zeigen eine kurze Unterbrechung des Spiels sowie kleine Distanzvergrößerungen voneinander weg.

Weitere wichtige Spielsignale bei Hunden

Es gibt noch ganz viel mehr, ich möchte noch ein wichtiges Signal anbringen. Na ja, es sind eigentlich Zwei:

Kurze Pausen während des Spiels:

Die Hunde halten kurz inne, verschnaufen und spielen dann weiter. Diese Spielpausen sind wichtig. So senken die Hunde von sich aus das Erregungsniveau während des Spiels. Es führt dazu, dass die Beteiligten kurz durchatmen können und wieder einen klaren Kopf bekommen.

Kleine Distanzvergrößerungen während des Spiels:

Wenn die Hunde immer wieder kurz auseinander gehen und man deutliche, wenn auch kleine, Distanzvergrößerungen voneinander weg sieht, dann ist das ein deutliches Anzeichen für Spiel. Diese Bewegung kann man mit einem Markersignal verstärken und somit das Spiel positiv beeinflussen. Es hilft vielen Hunden, wenn der Mensch mitwirkt – natürlich nur positiv!

Zu diesen Spielsignalen bei Hunden habe ich noch Videos:

Ihr seht auf diesen Videos den Coton de Tuléar Tyson und den Dackelmischling Lou. Die Hunde fanden sich auf Anhieb sympathisch und haben ausgiebig miteinander gespielt. Die Videos sind alle auf einem Spaziergang entstanden.

Führt das Markersignal und das Futter nicht dazu, dass die Hunde nicht mehr spielen?

Nur, wenn du einen total verfressenen Hund hast. Dann kann es sein, dass der Hund sein Spielen für das Leckerlie unterbricht. Dann machst du folgendes: Du ersetzt das Leckerlie durch ganz viel verbales Lob und dein Hund wird weiterspielen. Je schöner und aufregender so ein Spiel zwischen zwei Hunden ist, umso weniger werden die Hunde sich unterbrechen lassen.

Hast du trotzdem Sorge, dass dein Hund ständig zu dir kommt, dann lobe deinen Hund verbal, wenn er ein Spielzeichen schön gezeigt hat.

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Wie geht’s weiter nach einer Integration?

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Zweiter Spaziergang von Arpad

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Ich habe einen kleinen Beitrag über die Integration von Arpad geschrieben, dem jungen Labradorrüden. Zwei Tage später war der Schatz wieder dabei und ich habe wieder gefilmt. In diesem Video könnt ihr sehen, wie er sich auf seinem zweiten Spaziergang macht.

Integration von Sheltie Keks

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Für den Sheltierüden Keks war es der erste Tag bei uns und ihr könnt auch sehen, wie er sich macht. Er war anfangs noch etwas schüchtern, ist dann sehr schnell aufgetaut und hatte viel Freude. Er hat uns den ganzen Tag begleitet und wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit diesem süßen Vierbeiner.

Was sollte gemacht werden zur weiteren Integration?

Der neue Hund sollte zur weiteren Integration jeden Hund kennenlernen. Erst dann kann abgeschätzt werden, wie sich der neue Hund in der bestehenden Hundegruppe macht. Arpad und Bandit haben sich in diesem Video kennengelernt. Beides sind unkastrierte Labradorrüden, die miteinander laufen sollen. Daher ist es sehr wichtig, dass schon die Erstbegegnung klappt.

Die Erstbegegnung entscheidet häufig über die komplette Beziehung zwischen Hunden. Daher ist es enorm wichtig, dass die Erstbegegnung friedlich ohne Aggressionsverhalten abläuft.

Verstärke das richtige Verhalten

Durch das Markertraining und das Verstärken von richtigem Verhalten kannst du schon die Erstbegegnung positiv beeinflussen. Nutze dieses Werkzeug und hilf den Hunden dabei gutes Verhalten zu zeigen. Verstärke jede Distanzvergrößerung. Auch deeskalierende Verhaltensweisen und beschwichtigendes Verhalten sollten verstärkt werden. Dann klappt die Erstbegegnung und die Hunde können eine friedliche Beziehung aufbauen.

Im Laufe des Spaziergangs entstand dieses Video. Ich habe mit den Hunden eine Pause am Bach gemacht. Man sieht, dass Arpad viel Spaß im Wasser hat und auch Keks aufgetaut ist und sich deutlich mehr traut.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Arbeit mit der Hundegruppe geben. Verwende das Markersignal und Belohnungen um die Hunde im Kontakt miteinander zu unterstützen und sie zu friedlichem Verhalten anzuregen. So wird deine Hundegruppe harmonisch und bekommt einen starken Zusammenhalt.

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Meine Top Hundesitter-Tipps: Schlechtes Wetter

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Meine besten Hundesitter Tipps bei schlechtem Wetter!

Du kennst es: Du hast super viel zu tun … Und dann schneit und regnet es, man hat bis abends zu tun … Was tun? In diesem Artikel findest du meine Top Hundesitter-Tipps für schlechtes Wetter.

Sich für teures Geld die Super-Outdoor Jacke kaufen? Ich hab das alles durch und möchte euch hier meine Tipps für Hundesitter bei schlechtem Wetter vorstellen.

Tipp 1: Wechselkleidung

Ich habe preiswertere Jacken aus dem Internet, eine Hundejacke, mehrere teure Jacken und auch einiges von ALDI und Tchibo. Bei mir hält weder teuer noch preiswertig einen Tag aus. Ein Spaziergang ist für jede normale Jacke kein Problem. Allerdings nach einem verregneten Spaziergang geht es für mich ins Auto, dann in eine Wohnung, wieder raus, etc. Und das hält kaum eine Jacke aus.

Daher ist mein Tipp: Habt Wechselkleidung im Auto! Damit seid ihr besser bedient als mit teuren Jacken, die dann eurem Alltag nicht standhalten.

Tipp 2: Die richtigen Schleppleinen

Fast jeder Hundesitter hat einen oder mehrere Hunde an der Schleppleine. Bei schönem Wetter sind Gurtband und normale Seilschleppleinen gar kein Problem. Manche sammeln alles an Gestrauch auf, was sie finden, sonst sind sie okay. Bei Regen werden diese Leinen sehr schwer, sie saugen sich mit Wasser voll und irgendwie mag man sie gar nicht mehr anfassen.

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Es gibt kein schlechtes Wetter für Hundesitter! Mit meinen Tipps kommt ihr gut durch Regen und Schnee.

Besser geeignet sind Biothane-Schleppleinen, diese saugen sich nicht voll. Denn sie sind aus Kunststoff-Material. Diese Leinen gibt es in ganz vielen, verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Stärken. So findet man für jeden Hund die richtige Schleppleine.

Tipp 3: Fitness Handschuhe

Biothane Leinen sind super, allerdings werden sie bei nassem Wetter sehr rutschig. Damit du die Leinen trotzdem halten kannst, empfehle ich dir Fitness Handschuhe oder Fahrrad Handschuhe. Damit hast du die Schleppleinen sicher im Griff, auch bei schlechtem Wetter. Die Handschuhe gibt es in unterschiedlichen Größen und in vielen Farben. Da diese Handschuhe fingerlos sind, kommst du noch gut an deine Leckerlies ran.

Im Video erzähle ich euch noch mehr Tipps für Hundesitter bei schlechtem Wetter:

Viel Spaß beim Gucken!

Fehlt ein Tipp? Dann schreibt ihn mir, ich freu mich!

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Die Integration eines neuen Hundes

Veröffentlicht am 2 KommentareVeröffentlicht in Tipps für Hundesitter, Training und Verhalten

Am 18. April habe ich mal wieder eine Integration durchgeführt. Ich habe Arpad in meine bestehende Hundegruppe integriert. Arpad ist momentan ein ca. 8 Monate alter Labradorrüde, natürlich noch unkastriert. Er hatte heute den Auftakt und wird uns hoffentlich jetzt regelmäßig begleiten.

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Labradore Silver, Jess und Arpad und Golden Retriever Dusty

Ablauf der Integration

Wie gestalte ich die Integration von einem neuen Hund in meine bestehende Hundegruppe? Der Ablauf ist immer ähnlich. Zuerst einmal fahre ich an einen ruhigen Parkplatz, so dass die Hunde nicht an der Leine laufen müssen, sondern gleich ohne Leine raus können. Das erleichtert der Hundegruppe die Integration und macht es auch dem neuen Hund deutlich einfacher.

Ich lasse zuerst alle bekannten Hunde aus dem Auto aussteigen. Dieser Ablauf hat sich bei mir einfach bewährt. So habe ich dann das Geschehen gut im Blick und kann mich voll und ganz auf die Integration konzentrieren.

Gleich zu Anfang der Integration in die Hundegruppe

Ich achte gleich von Anfang an bei einer Integration in meine Hundegruppe darauf, dass es der neue Hunde möglichst einfach hat und schnell Anschluss findet. Das bedeutet, dass ich meine Hunde über positive Verstärkung lenke und ihnen zeige, welches Verhalten erwünscht ist. Dazu solltest du ein Markersignal konditioniert haben. Damit kannst du jedem deiner Hund punktgenau Feedback geben über ihr Verhalten und sie unterstützen. Ich verwende „Click“ in meiner Hundegruppe.

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Labradore Jess und Arpad

Was verstärke ich?

Es geht bei jeder Integration eines neuen Hundes um ein friedvolles Miteinander. So ganz generell ist das mein Ziel in meiner Hundebetreuung in Nürnberg. Das erreiche ich am besten indem ich die Signale verstärke, die die Hunde dazu zeigen müssen. Das sind unter anderem:

  • Beschwichtigungssignale wie Kopf abwenden, Körper abwenden und am Boden schnüffeln
  • Distanzgebende Signale wie Weggehen und einen Bogen laufen
  • Deeskalierende Signale wie Stehen bleiben und warten an einer Schnüffelstelle

Von diesen Signalen gibt es gar nicht wenige. Achte auf deinen Hund und du wirst sehen, dass diese Signale doch sehr häufig auftauchen.

Wie wirkt das auf die Hunde?

Durch den positiven Umgang lernen die Hunde eben das friedvolle Miteinander. Die Hunde lernen, dass es sich lohnt, diese beruhigenden Signale zu senden und werden sich immer mehr dafür entscheiden und gegen Aggressionsverhalten.

Das Video zur Integration von Arpad

Schau dir das Video an. Ich erkläre dir noch eine ganze Menge. Das Wetter war leider nicht so toll, aber was soll’s?

Bitte hinterlasse mir sehr gerne Feedback! Ich freue mich darauf!

Podcast Sanny's Hundeservice Hundetraining Hundebetreuung Nürnberg Hundeschule Weiterbildung Hundetrainer Hundesitter Dogwalker Ausbildung Hundetraining Online

Sanny’s Podcast – Folge 22: Think Outside The Box

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Think Outside The Box

Der Titel „Think Outside The Box“ der 22. Podcastfolge stand schon seit Februar 2017 fest, leider hat es dann bis zur Aufnahme noch eine ganze Weile gedauert.

Inspiriert hat mich die Woof! 2017, eine englischsprachige Tiertrainer Konferenz in Nottingham. Dabei traten viele Referenten auf, die mich begeistert haben und ich bin so froh, dass ich dieses Abenteuer gewagt habe.

Inhalt von Folge 22 „Think Outside The Box“:

In unserer Podcastfolge, natürlich wieder mit Anne Rosengrün und Claudi Scheiblich, sprechen wir über Wege um ein Verhalten hervorzurufen und diese sollte man bei jedem Hund nutzen. Hunde sind sehr individuell und deshalb ist es so wichtig, dass wir kreativ sind in unserem Training und nicht einfach aufgeben. Neben den verschiedenen Wegen zum Ziel. Dabei bleiben wir immer bei der positiven Verstärkung.

Wahlmöglichkeiten geben

Außerdem sprechen wir das Thema „Wahlmöglichkeit“ des Hundes an. Was kann ich meinem Hund zur Wahl geben? Wie kann das aussehen? Natürlich gibt es Signale, wie den doppelten Rückruf, da möchten wir dem Hund nicht die Wahl lassen, er soll reflexartig reagieren. Es gibt aber doch viele Situationen, in denen können wir dem Hund die Wahl lassen und das führt zu einem besseren Selbstbewusstsein des Hundes.

Kontrolle

Jedem Lebewesen ist Kontrolle sehr wichtig um sich sicher zu fühlen. Auf Seiten des Menschen und des Hundes ist dies gleichermaßen wichtig. Wie kann man dies realisieren ohne den Hund zu stark einzuschränken? Das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Hören und freuen uns über dein Feedback zu diesem spannenden Thema.

Info-Webinar: Sanny’s Dogwalker Ausbildung

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Sanny’s Dogwalker Ausbildung – Info-Webinar

Sanny’s Dogwalker Ausbildung ist einzigartig in Deutschland. Die Ausbildung bietet dir einen gelungenen Start in die Selbstständigkeit. Du erlernst den Job als Dogwalker oder Hundesitter von Anfang an und wirst langsam an größere Hundegruppen herangeführt.

Die Ausbildung dauert ca. 1 1/2 Jahre und setzt sich aus Theorie und ganz viel Praxis zusammen. Zweiteres ist natürlich sehr wichtig, so kannst du erfolgreich durchstarten in deinem Traumjob als Hundesitter mit ganz viel gesammelter Erfahrung.

Melde dich gleich zu Sanny’s Dogwalker Ausbildung an!

Du möchtest dich anmelden? Sanny’s Dogwalker Ausbildung beginnt am 20.06.2017 zum 5. Mal. Bis 30.04.2017 kannst du dir den Frühbucherpreis sichern. Melde dich gleich an und starte in deine Selbstständigkeit als Hundesitter mit einer professionellen und umfangreichen Ausbildung für Hundesitter / Dogwalker. Meine Dogwalker Ausbildung ist auch geeignet für dich, wenn du eine Hundepension eröffnen möchtest.

Inhalte von meiner Ausbildung für Hundesitter

Diese Ausbildung ist speziell für alle entwickelt worden, die mit Hunden arbeiten möchten. Drei erfahrene Dozenten führen dich durch die Themen:

  • Grundlagen und Lerntheorie
  • Arbeit mit und in der Hundegruppe
  • Die Werkzeugkiste der positiven Verstärkung
  • Die Körpersprache des Hundes
  • Angst- und Aggressionsverhalten verstehen und bearbeiten
  • Marketing und Werbung für dein Unternehmen
  • Prüfungsvorbereitung

Praxiserfahrungen sammeln als Hundesitter

Der praktische Teil von Sanny’s Dogwalker Ausbildung besteht aus einem individuellen Coaching in der Hundegruppe (Minimum 10 Tage, in Nürnberg) und einem zwei tägigen Praxisseminar mit deinem Hund oder deinen Hunden in Nürnberg. Das Coaching ist individuell und du legst selbst die Tage fest an denen zu mich, meine Mitarbeiter und meine Hunde begleitest. Du wirst in den Alltag integriert und kannst so sehr viele Erfahrungen sammeln.

Dogwalker Ausbildung Hundesitter werden Hundetrainer Ausbildung Hundepension eröffnen
Du möchtest Dogwalker werden? Dann leg jetzt los!

Heute (04.04.2017) kannst du ganz unverbindlich beim Info-Webinar von Sanny’s Dogwalker Ausbildung dabei sein. Ich erkläre dir, wie meine Dogwalker Ausbildung abläuft und worauf du dich einstellen musst. Die Teilnahme am Webinar ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Erfahre in diesem Info-Webinar alles über meine Ausbildung zum Dogwalker!

Wie läuft die Ausbildung ab?
Was bekommst du für dein Geld?
Wie viel Zeit musst du einplanen für die Ausbildung?
Was kannst du durch die Ausbildung erreichen?

Wir haben hier die Videoaufzeichnung für dich:

Du hast Fragen zur Dogwalker Ausbildung?

Dann kannst du mir sehr gerne eine E-Mail schreiben an info(at)hundeservice-nuernberg.de